Resin vs FDM 3D-Druck: Welcher Drucker passt zu dir?

Die zwei großen 3D-Druck-Technologien FDM und Resin unterscheiden sich fundamental. Ich erkläre dir die Unterschiede und helfe dir, die richtige Wahl zu treffen.

FDM – Filament Deposition Modeling

FDM-Drucker schmelzen einen Kunststofffaden und legen ihn schichtweise ab. Das ist die gängigste und günstigste Technologie.

Vorteile FDM

  • Günstigeres Filament (15-30€/kg)
  • Große Auswahl an Materialien (PLA, PETG, ABS, TPU, Nylon…)
  • Großes Druckvolumen möglich
  • Sicherere Handhabung
  • Gut für technische Teile und große Objekte

Nachteile FDM

  • Sichtbare Layer-Lines
  • Weniger Detailgenauigkeit
  • Supports können das Modell beeinflussen

Resin (SLA/MSLA) – Lichtgehärtetes Kunstharz

Resin-Drucker härten flüssiges Kunstharz mit UV-Licht aus. Das Ergebnis ist beindruckend feine Detailgenauigkeit.

Vorteile Resin

  • Extrem hohe Detailgenauigkeit
  • Glattere Oberflächen
  • Ideal für Miniaturen, Schmuck, Zahnmedizin
  • Keine sichtbaren Layer-Lines bei feinen Details

Nachteile Resin

  • Teures Resin (25-60€/kg)
  • Giftige Dämpfe – Belüftung und PSA nötig
  • Aufwändige Nachbearbeitung (Waschen, Aushärten)
  • Kleineres Bauvolumen
  • Sprödere Objekte

Die Entscheidungshilfe

AnwendungsfallEmpfehlung
Technische Teile, ReparaturenFDM
Haushaltsgegenstände, große ObjekteFDM
Miniatures, Tabletop-GamingResin
Schmuck-PrototypenResin
Kinder-ProjekteFDM (sicherer)
Professionelle Modelle für VitrineResin

Mein Rat: Starte mit FDM. Die Technologie ist zugänglicher, günstiger in der Anschaffung und im Betrieb, und für 80% der Anwendungsfälle völlig ausreichend. Wenn du spezifisch Miniaturen oder extrem detailierte Objekte brauchst, dann lohnt sich ein zusätzlicher Resin-Drucker.

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